Fuji X100T, so san mir g’strickt

In diesem Jahr werden neue Pfade betreten, erst weg vom iPhone und hin zum OnePlus (was ich nach wie vor nicht bereue!). Und jetzt auch noch weg von der D7100 Spiegelreflex und hin zu einer Systemkamera mit Festbrennweite. Da wundern sich die Leute nicht wenig wenn man erwähnt dass man „auf dem Fußweg“ zoomen muss. Zumal das gute Stück ja nicht gerade zu den günstigeren gehört. Wenn man wie ich aber schon auf der Spiegelreflex nahezu ausschließlich mit einer Festbrennweite fotografiert hat fällt der Umstieg leicht.
Bisher fällt es mir schwer etwas störendes an der X100T zu finden. Das mag vielleicht an der noch großen Euphorie liegen. Aber mal ehrlich, dieses Stück Kameratechnik ist einfach genial.

Zubehör

Wenn ich an meine DSLR denke hätte ich wahrscheinlich auf den Schlag 10 Zubehörteile sagen können die man unbedingt haben muss. Bei der X100T ists eigentlich genau anders rum. Ich hab gern eine Handschlaufe statt dem normalen Kameragurt den man sich um den Hals hängt. Ein netter Mitarbeiter im Lederwarengeschäft hat mir für 8,80€ da schnell was zusammengenietet. Wenn ich überlege was man da Geld bei ausgegeben hat bei der großen …
Sinnvoll bei großen Händen ist dann noch der Kiwi Daumengriff:

Den schiebt man einfach auf den Blitzschuh, da man eh mit dem Daumen dagendrückt muss er auch nicht festgeschraubt werden. Man erreicht zwar leider den „Drive“ Knopf nicht mehr, um Belichtungsreihen oder Mehrfachbelichtungen einzustellen, aber damit kann ich leben.

Das wars auch schon mit Zubehör, höchstens Blitz und Tele-Konverter sind noch interessant. Mehr brauchts dann aber auch nicht.

In der Praxis

Nicht nur das Fotografieren macht unglaublich viel Spaß, nein, ziemlich geil ist auch, dass man die Bilder in der Kamera enwickeln und per WLAN ans Smartphone übergeben kann. Um von da aus das Internet in Form von Instagram/Facebook/Tumblr und wie sie alle heißen zu befüllen.
Den Display möchte ich noch erwähnen, knackscharf und ziemlich genial. Ach, und die Fokuskontrolle bei manuellem Fokus. Geile Idee. Sobald man den Objektivring minimal dreht zeigt der Sucher (oder auch der Display) einen 100% Ausschnitt. Drückt man den Auslöser an sieht man wieder das ganze Bild. Genial.
Das digitale Schnittbild mit einem Schärfeaussschnitt ist Gold wert. Auch verwende ich mehr den elektronischen Sucher mit aktiviertem Monochrom-Preset als den optischen Sucher. Der allerdings wiederum Gitterlinien zum besseren Bildaufbau hat. Aber direktes Feedback zu bekommen wie sich Kontraste etc gleich mit dem Preset verhalten ist ziemlich hilfreich.

Die Euphorie ist sogar so groß, dass ich gleich einen neuen Tumblr mit dem wunderbaren Namen So san mir g’strickt eingerichtet habe, auf dem ich Bilder aus meiner geliebten Stadt posten werde. Darunter wird zwar wahrscheinlich der One a day Tumblr leiden, den ich auch seit kurzem mit möglichst häufigen 3D Ergüssen fülle, aber na ja … So san mir g’strickt zeigt dann mal wie ich München durch die Linse sehe. So zum Beispiel:

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www.dominik-moser.de

Hi! Ich bin Dominik. Ich beschäftige mich beruflich und privat mit Bildbearbeitung, CGI, Fotografie und Design im Allgemeinen. Außerdem bin ich Ehemann, Vater und liebe gutes Sushi.

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