Amaziograph & Cinema4d

Neulich sah ich bei dem äußerst talentierten Seb Lester die ziemlich fesselnde iPad-App Amaziograph:

With Amaziograph creating art has never been easier.
Professional designers, architects and artists will also have great fun with Amaziograph.
Amaziograph can be used in school art rooms – It is a perfect application to introduce the amazing world of tessellations and symmetries in art.

Dazu eine Brise Danny Ivan, den ich letztens beim Maxon User Meeting in München gesehen habe.

Und schon kommt sowas dabei raus:

Diesen Renderings zugrunde liegen Bilder aus Amaziograph, hier und da erkennt man einen Zusammenhang:




Shake

Heute gibt es tatsächlich mal wieder was fotografisches. Vor kurzem habe ich mit meiner wunderbaren besseren Hälfte ein Bild von Pep Ventosa gesehen, eine Art Mehrfachbelichtung, die jedoch nicht schon in der Kamera sondern erst in der Post entsteht:

Ein Wahnsinns-Effekt, den ich auch ausprobieren wollte. Ventosa macht das natürlich in Perfektion, was ich da getrieben habe geht nicht über eine Spielerei hinaus. Und in diesem Moment lese ich, dass Ventosa da um den Baum herumgeht, während er die Bilder macht. Er gibt in seinen Bildern  also eine komplette (360°) Abbildung des Baumes in nur einer Perspektive wieder. Ziemlich genial.
Das degradiert meine Versuche leider nur noch weiter. Aber egal. Dafür juckts mich jetzt um so mehr ein Ergebnis hinzubekommen, dass eher den Bildern auf Ventosa’s Website entspricht.
Bald kommt ja die „staade Zeit“, vielleicht finde ich da ja ein passendes Motiv und die nötige Ruhe dafür. Bis dahin gibt’s halt nur die ersten Gehversuche, die Bilder sind ausnahmlos auf dem Weg zur Arbeit entstanden und per Aktion in Photoshop zusammengeführt.

Wirrwarr

Ich hatte vor kurzem ein Bild von Bim Köhler in Photoshop offen, das hier (oder ein ähnliches) müsste es gewesen sein:

E – 180.06 2010 Pigmente auf Gewebe auf Holzkörper Stahleinfassung H180 x B145 x T7,0 cm

Ohne dass mich das Bild an sich jetzt übermäßig anspricht – will sagen es wäre nichts fürs heimische Wohnzimmer – fasziniert mich irgendwie das Prinzip der sich überlagernden Streifen. Da entstehen immer neue Farben und Formen, jedoch auf eine passive Art und Weise. Der Schaffensprozess muss ja schon fast was meditatives haben. Sehr schön. Wer mehr über Bim Köhler und seine Arbeiten wissen will liest sich am besten mal die zwei Pressetexte auf seiner Website durch.
Ich fand das Prinzip der sich überlagernden Schichten so interessant, dass ich das im dreidimensionalen Raum umsetzen wollte – sprich in Cinema4D.

wirrwarr

Ursprünglich wollte ich noch Transparenzen mit rein nehmen, so dass etwas ähnliches wie bei Bim Köhler entsteht. Dadurch explodieren aber die Renderzeiten, und Zeit ist ja bekanntlich knapp. Deshalb ohne Transparenzen.

Wenn es euch auch gefällt, dann schnappt es euch, nehmts als Desktop-Hintergrund, fürs iPad oder für was auch immer. Auf Flickr liegts in voller Größe rum.

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