Airport Extreme

Wieder ein Grund warum ich Apple mag. Ich habe gestern eine gebrauchte Airport Extreme erstanden. Gebraucht, weil das Teil einfach maßlos überteuert ist – aber das kennen wir ja von unserem Lieblingsrechnerbauer aus Cupertino. Bei nem Fuffi für das gute Stück kann man sich aber nicht beschweren.

Überhaupt drauf gekommen bin ich weil uns die Fritzbox genervt hat. Immer wieder Verbindungsabbrüche, dann aber nur auf einem Teil der Geräte. Am MacBook gibts keine Verbindung mehr, am iPhone aber schon. Und umgekehrt. Den Fehler konnte ich nicht ausmachen, Google hat mir auch nicht wirklich weitergeholfen.

Also vorgestern bei den Ebay Kleinanzeigen geschaut, prompt was gefunden und gestern auf dem Nachhauseweg abgeholt. Und dann wird`s Apple-typisch ziemlich langweilig. Eigentlich möchte man ja mit seinen technischen Errungenschaften immer ein wenig spielen. „Dummerweise“ ist die Airport Extreme aber so einfach einzurichten, dass man da nicht viel spielen kann.

  1. Per Ethernet-Kabel an die Fritzbox angeklemmen
  2. Airport-Dienstprogramm am Mac starten
  3. Netzwerk-Name und Passswort vergeben
  4. fertig.

Apple wirbt ja damit, dass man noch eine USB-Platte dranhängen kann. Das hatte ich aber schon mal mit einer Western Digital Netzwerkplatte ausprobiert und eigentlich mit einem „gnarf, das ist dann wieder total lahm und nicht zu gebrauchen“ abgetan. Von wegen. Platte aus reiner Neugier angestöpselt, plopp taucht die im Finder auf (hmpf, wieder nix zum rumspielen), testweise was draufkopiert. Und siehe da, das geht fix, ich kann jetzt nicht mit Übertragungszeiten aufwarten, aber gefühlt ging das nicht langsamer als wenn die Platte direkt am Rechner hängt.
Auch die Internet-Verbindung ist gefühlt wesentlich stabiler und schneller als bisher über die Fritzbox. Sogar Flickr (!!!) läuft mal einigermaßen flüssig.

Und hübscher als die Fritzbox ist das Ding allemal. Noch dazu habe ich eine Festplatte und nen USB-Hub im gleichen Format. Die 3 Dinger stehen nun schön im Wohnzimmer und blinken abwechselnd so lange vor sich hin bis es mich nervt und alles im Schrank verschwindet.

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www.dominik-moser.de

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